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Unsere Schule heißt Dientzenhofer-Schule und nennt sich somit nach einer berühmt gewordenen Bergbauernfamilie, deren fünf Söhne Georg, Wolfgang, Leonhard, Johann und Christoph aus einem malerischen Hof oberhalb St. Margarethen stammen. Der Berghof führt heute noch den Namen "Zum Gugg" (zum Kuckuck). Die Familie lebte in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts - der jüngste Sohn Johann wurde 1663 in Flintsbach getauft - wohl eher ärmlich, und die kinderreiche Familie konnte es sich kaum leisten, ihre Söhne auf die erst ab 1660 nachgewiesene Schule in Flintsbach zu schicken. Somit blieben sie wie die meisten Leute aus dem Volk Analphabeten, bis sie sich später das Nötigste selbst beibrachten, oder auch nicht, denn Christoph, dem späteren Stararchitekten Prags, wurde bescheinigt, dass er seine Kunst zwar sehr gut beherrsche, es aber absolut nicht verstand zu lesen und zu schreiben.
Dass man es als lebenslanger Analphabet so weit bringen konnte, mag uns heute verwundern, manche unserer Schüler auch trösten oder neuen Mut schöpfen lassen. Ein mit heute vergleichbares Architekturstudium gab es damals jedenfalls nicht.
Die Dientzenhofersöhne zogen mangels Ausbildungsplatz aus ihrer Heimat fort, ein Schicksal, das ja auch heute noch für viele Inntaler typisch ist, und die neue Wahlheimat wurde zunächst Prag. Dort fanden sie zunächst als Maurerpoliere eine Anstellung, erarbeiteten sich aber schon bald einen Namen als erfolgreiche und überaus schöpferische Baumeister. Nach dem 30-jährigen Krieg war das Land unglaublich verwüstet, so mangelte es nicht an lukrativen Aufträgen finanziell schwergewichtiger Äbte oder Fürsten. So wurden die Bauernsöhne aus St. Margarethen die ersten berühmten bayerischen Barockarchitekten, deren Werke allenfalls von Meistern wie Balthasar Neumann übertroffen wurden. Zu den bekanntesten Bauten der Dientzenhofers gehören neben prunkvollen Residenzen in Bamberg oder Prag das Schloss Pommersfelden oder der Dom in Fulda.